Teil eines Werkes 
3. Theil (1811)
Entstehung
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144.

worfen und eben große Angſt uͤber das Schick⸗ ſal ſeiner Dreier und Sechſer, welche der rochnaſige Amtsbothe und das kichernde Stu⸗ ben⸗Maͤdchen auf ihren Knien liegend, zu⸗ fammen laſen. Vergebens ſuchten dieſe dann, auf des Amtmanns Geheiß, den Kriegsrath und den Aktuar. Vergebens wartete man ſpaͤterhin, wie am Mittag, mit dem Abend⸗ brot auf die Fehlenden und ſelbſt die beiden Maͤdchen wurden jetzt von den ſchmollenden Muttern aufgefodert, ihre lockenden Stim⸗ men in jedem Winkel des Amthauſes erſchallen zu laſſen. Sie eilten, Arm in Arm, vor ihren eigenen Schatten und dem Wiederhall ihres Gelaͤchters erſchreckend, durch die oͤden Gaͤnge dieſes einſtmahligen Kloſters und rie⸗ fen dann an jeder heimlicheren Stelle—

Seele! Wildfang!— So kommt doch, ihr

verwuͤnſchten Maͤnner!— Wir haben Ver⸗

druß. Doch die Verwuͤnſchten hoͤrten nicht und ihre Maͤdchen entſchuldigten dieſe Entfer⸗

nung mit dem Zartgefuͤhle der Verſchaͤmten.