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die Unmöglichkeit ein, ſeinem Gegner eine Schwäche abzugewin⸗ nen und in Folge deren Koeverden zu entſetzen. So zog er ſich denn wieder in's Bentheimiſche Gebiet zurück und nun fand ſich die Beſatzung, da die Ausſicht auf Entſatz dahin war, genöthigt zu kapituliren(12. September 1592). Moritz bewilligte ihr ehrenvolle Bedingungen; ſie durfte mit allen kriegeriſchen Ehren abziehen.—
Die feindlichen Heere blieben hierauf noch einige Zeit im Felde, doch ohne etwas zu unternehmen. Der Feldzug von 1592 war beendigt und Moritz verfügte ſich gegen Ende des Jahres nach dem Haag zur Verſammlung der Generalſtaaten. Er übergab, in Verbindung mit dem Staatsrathe, den General⸗ ſtaaten einen Bericht über die Kriegsmacht und verlangte zur Beſtreitung der Koſten abermals— außer der monatlichen Summe von zweimalhunderttauſend Gulden— einen Zuſchuß von 900,000 für den Lauf eines Jahres. Um die Zuſtimmung raſcher zu bewirken, wendete ſich Moritz in beſonderen Zuſchrif⸗ ten an jene Provinzen, über welche er Statthalter war.
Mittlerweile war der Herzog von Parma im Sommer aus Frankreich nach den Niederlanden zurückgekehrt und hatte ſich abermals nach Spaa begeben, um ſeine zerrüttete Ge⸗ ſundheit dort herzuſtellen. Aber nicht lang befand er ſich im Bade, als ihn im September plötzlich wieder ein Befehl ſeines Mo⸗ narchen zu einem dritten Feldzuge nach Frankreich berief. Parma gehorchte und eilte nach Brüſſel, um den Heereszug vorzubereiten. Am 30. Oktober brach er von Brüſſel auf und begab ſich nach Arras, wo er am 14. November die Ankunft des Don Pedro Henriquez d' Azevedo, Grafen von Fuentes, in Brüſſel vernahm, welcher aus Spanien herbeige⸗ kommen war, und zwar mit beſonderer königlicher Inſtruktion, die er dem Herzog von Parma(wie er dieſem ſchrieb)
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