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publik war die Eroberung Breda's, welche zwar nicht durch ihn perſönlich, aber unter ſeiner Leitung vollbracht und von ihm ebenſo raſch als vortrefflich benützt wurde. Die Stadt Breda in Brabant(zwei Meilen von Zevenbergen, wo⸗ mit ſie durch das Merkflüßchen verbunden iſt) war nun bereits ſeit 9 Jahren im Beſitz der Königlichen, und dieſe beſorgten nicht im Geringſten einen feindlichen Ueberfall. Schon im Jahr 1589 hatten mehre Schiffleute im Dorfe Leur(nicht weit von Ze⸗ venbergen), welche Torflieferungen für die ſpaniſche Beſatzung von Breda machten, den Prinzen Moritz, welcher ſich damals auf der Vvorner Schanze befand, über die Gelegenheit des Schloſſes in Kenntniß geſetzt und ihm ihre Dienſte für Le⸗ ben und Tod angeboten. Moritz überlegte die Sache, nachdem er ſich bei jenen patriotiſchen Leuten bedankt und ihnen das ſtrengſte Schweigen anbefohlen hatte, mit Oldenbarneveld, welcher Letztere die Staaten für eine Expedition gewann, um Breda durch Liſt den Spaniern zu entreißen. Auch Graf Philipp von Naſſau, welcher Gouverneur von Gorkum, Workum, Loeveſtein und den umliegenden Forts war, wurde ins Intereſſe gezogen und endlich der Obriſt Heraugieère zum Chef der Unternehmung beſtimmt. Dieſer tapfre Mann, welchen man früherhin im Verdacht gehabt hatte, als neige er allzuſehr zur Leiceſterſchen Parthei, ergriff mit Enthuſtasmus die Gele⸗ genheit, welche ſich ihm darbot, um ſeinen Patriotismus durch ein kühnes Wageſtück zu beweiſen. Er ſammelte, als die Unter⸗ nehmung gehörig vorbereitet worden war(man erkennt den ächt holländiſchen Geiſt wieder in der Behutſamkeit, mit welcher die Expedition von allen Seiten reiflich erwogen und vorbereitet wurde, bevor es dienlich ſchien, ſie auszuführen) die erleſenſten Soldaten und Offiziere, im Ganzen ſiebenzig Männer, und ver⸗ barg dieſelben in dem Fahrzeuge des Torfſchiffers Adrian van


