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Weiſe zu fördern und für den gemeinſamen religiöſen Zweck (d. i. die Alleinherrſchaft des Katholizismus und den Untergang der Proteſtanten) immer mehr Theilnehmer zu gewinnen. In⸗ zwiſchen hatte Heinrich von Navarra den berühmten Sieg bei Coutras über die Truppen der Ligue(am 20. Oktober 1587) errungen; aber die hugenottiſche Parthei hatte auch durch den Tod des Prinzen von Condé(am 5. März 1588) einen bedeuten⸗ den Verluſt erlitten. Dagegen war Heinrich von Guiſe unter dem Jubel des Volkes nach Paris gekommen(9. Mai 1588), wodurch der ſchwache, ſtets ſchwankende König Heinrich 111. in die peinlichſte Verlegenheit kam. Er ließ zu ſeiner Sicher⸗ heit gegen die hierarchiſch⸗revolutionäre Parthei viertauſend Schweizer nach Paris kommen. Aber jene Sechszehn wur⸗ den durch dieſe Maßregel nur in ihrem Mißtrauen beſtärkt, und durch Guiſe verbreitete ſich plötzlich das Gerücht, daß Hein⸗ rich III. die Männer der Ligue überfallen und aus dem Wege räumen laſſen wolle. Die Schweizer kamen und wurden in den Straßen vertheilt; aber ebendadurch ſteigerte ſich auch
die Aufregung der Pariſer Bürger; man errichtete Barrika⸗
den, und als ein Schweizer, ungeachtet des Verbotes von Seiten des Königs, auf die Bürger, welche die Schweizer auf jede Weiſe verhöhnten, ſchoß, brach die Revolution zu Gunſten der Guiſen los. Die Guiſeſche Parthei erhielt mit einem Male vollſtändig das Uebergewicht, und König Heinrich III. flüchtete, ganz verzagt, aus Paris, wo ſich der Herzog von Guiſe von nun an wie ein Souverain benahm. Mittler⸗ weile unterhandelte Heinrichs III. Mutter, die kluge Katha⸗ rine von Medici, mit dem Herzoge von Guiſe und Hein⸗ rich III. ernannte, um ſich aus ſeiner Verlegenheit zu retten, eben Jenen zum Generalſtatthalter des Reiches. Die Verſamm⸗ lung der Staaten zu Blois(im Oktober) unter Guiſes Ein⸗
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