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habe; die Katholiken aber beſchwerten ſich über das Gegentheil und noch außerdem darüber, daß er die Befreiung der Gefan⸗ genen in Gent nicht bewirkt. Den walloniſchen Landſchaften, die wir früher erwähnten, war nun dieſer Vergleich ganz be⸗ ſonders anſtößig, und veranlaßte ſie wohl zunächſt zu jener Ver⸗ einigung, welche Alexander Farneſe nur mit geheimem Wohlgefallen betrachten konnte und weiter benützte, welche aber die Generalſtaaten in demſelben Grade beunruhigen mußte, als ſie ihre Macht und ihr Anſehen beeinträchtigte. Dagegen wurde dieſes Bündniß der drei walloniſchen Landſchaften ander⸗ ſeits zu einer mächtigen Triebfeder, um einen längſt gehegten und wohl vorbereiteten Plan Oraniens raſcher in Wirklich⸗ keit zu ſetzen, als dies vielleicht unter anderen Umſtänden mög⸗ lich geweſen wäre.
Oranien, welcher die Menſchen überhaupt tund die ver⸗ ſchiedenartigen Charaktere der niederländiſchen Bevölkerung ins⸗ beſondere ſehr gut kannte, hatte nach genauer Beobachtung aller jener Entwickelungen, die in der letzten Zeit ſo überraſchend ſchnell gereift waren, von den Katholiken der ſüdlichen Provinzen, zumal von den Wallonen, einen ſolchen Schritt wie das Bünd⸗ niß der drei Landſchaften als kaum zweifelhaft vorausgeſetzt. Er hatte ſich überzeugt, daß bei den durchgreifenden Gegenſätzen der Konfeſſionen und der Nationaltemperamente eine dauernde Vereinigung der ſüdlichen und der nördlichen Provinzen un⸗ möglich ſein müſſe, um ſo mehr, da in den erſteren die Eifer⸗ ſucht des Adels gegen ſeine Perſon und das zwar unſchein⸗
clergie ende wten name van der werelicke by beede de voorschepene der stede van Gheudt, desen 14. January 1579. (S.) Gheleyn abt van St. Pieters. Lieven oitmoedich abt van clooster van Dronghen. J. Hembyze en Gillis Borlunt.


