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würde,(hofften die Demagogen), Oranien, um deſſenwillen
man hauptſächlich die Genter Revolution begonnen hätte, ſich derſelben annehmen(obwohl Hembyze für ſeine Perſon zu
nichts weniger Luſt hatte, als ſich unter Oraniens Superiori⸗ tät zu beugen). Oranien ſelbſt war weit davon entfernt, die Genter Revolution zu billigen, und zwar um ſo weniger, da ſich bald Hembyzes Streben zeigte, Gent und Flandern von der gemeinſamen Sache der Niederlande, als eine eigene Republik, loszutrennen. Nachdem die Staaten durch den Ad⸗ vokaten Liesveld von den Genter Demagogen die Befreiung der Gefangenen vergeblich verlangt hatten, ſandte Oranien den Junker Arend van Dorp nach Gent und bewirkte wenigſtens die Befreiung des Herzogs von Aerſchot. Auch kam Ora⸗ nien ſelbſt(am 29. Dezember) nach Gent, um dort die Ruhe herzuſtellen. Man empfing ihn daſelbſt aufs Prächtigſte und verehrte ihm ein Herz von gediegenem Golde, mit der Inſchrift: „Sinceritas.“ Er trat mit würdevollem Ernſt mitten in die große Bewegung und ſagte dem Demagogen Hembyze in einer Unterhaltung unter vier Augen, wie er ihn völlig durchſchaue, wie er den Egoismus ganz nakt vor ſich ſehe, welchen Hembyze mit dem Flittermantel des Patriotismus be⸗ kleide; er prophezeite ihm, daß er ſeinem Verderben entgegen⸗ eile. Uebrigens vermochte Oranien, obwohl er viele Herzen in Gent für ſich einnahm, doch die Befreiung der übrigen Gefan⸗ genen und die Abſchaffung der neuen Regierungsform nicht zu bewirken. Gleichwohl hatte eben dieſe Revolution in Gent Oraniens Intereſſen einſtweilen großen Vorſchub geleiſtet. Während näm⸗ lich Aerſchot und deſſen Parthei durch ihre Gefangenſchaft außer Stand geſetzt blieben, irgend eine Maßregel zu ihren Gunſten in der Angelegenheit des Erzherzogs Matthias zu
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