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noch in dieſer Nacht aus den Betten. Auf, ſo lange das Volk noch warm iſt! Hinaus, Jeder von uns mit ſeinen Freunden, und jagen wir die ſpaniſche Inquiſition mit allen ihren neuen Biſchöfen zur Hölle.“„Da hör' ich einen Mann reden!“ ſpricht der Hauptmann Mieghem,„ich verlaſſe Euch nicht, ſo lange die Füße mich tragen.“ Die That folgt dem Wort; alle Verſammelten, bis auf Hembyze, eilen hinaus, um ihren Plan augenblicklich auszuführen. Die Haupttheilnehmer der Verſchwörung waffnen ſich; die Bürgerſchaft wird aufgerufen. „Heraus für Freiheit und Ehre!“ ſchallt es durch die Gaſſen; aber nur wenige Bürger folgen. Die augenſcheinliche Gefahr treibt Ryhove raſch zum Schluß. Schon hat er ſich des alten Grafenſchloſſes bemächtigt, wo das Geſchütz liegt; jetzt eilt er mit einem Theil der Seinigen vor Aerſchots Wohnung, den Hof zu St. Bavo. Den Lärmen gehört, will man ſich drinnen vertheidigen; da ruft Mieghem:„Brand angelegt! Laßt uns die Vögel im Neſte verbrennen!“ Jetzt läßt Aerſchot das Thor öffnen; die wilde Rotte dringt in das Gebäude, und will den Herzog durchbohren, Ryhove ſelbſt ſchützt deſſen Leben, legt ihn aber in Haft. Auch viele andre Edelleute und Ma⸗ giſtratsperſonen, die den Demagogen verhaßt ſind, werden ge⸗ fangen, darunter die Herrn von Raſſinghem und Swe⸗ vighem, Jakob Heſſels und Jan de la Porte(Räthe von Flandern), der Groß⸗Bailli von Gent, Jan Viſcher (Baljuw von Ingelmünſter) u. ſ. f. ebenſo die Biſchöfe von Ypern und Brügge. Alle Gefangenen werden in Ryhoves Haus gebracht und in verſchiedenen Gemächern bewacht. Ryhove iſt Meiſter der Stadt, läßt die Thore beſetzen, nimmt die Truppen— bis auf weitere Befehle von Oranien und den Staaten— für ſich in Eid und verſtärkt ſie. Die Bürger bleiben in den Waffen, die Straßen werden durch Ketten ge⸗
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