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Für jene Zeit der Reife nun ſparte ſich Oranien auf. Deßhalb wollte er ſein Heer auch ſo lange in Frankreich erhalten, weil er den Augenblick der Entſcheidung für nicht mehr ſehr ferne hielt. Aber plötzlich erklärte ihm das Heer:„er habe es bloß gegen Alba und nicht gegen Frankreich geworben“¹, es for⸗ derte ſeinen Sold und verlangte energiſch, nach Deutſchland zurückgebracht zu werden. Unwilligen Herzens mußte ſich Ora⸗ nien darein fügen. Er führte die Truppen durch Lothringen nach Straßburg, verkaufte ſein Geſchütz und Kriegsgeräth, bezahlte davon den Soldaten ihren rückſtändigen Sold, und behielt bloß 1200 Neiter in ſeinen Dienſten. Mit dieſen begab er ſich im April des folgenden Jahres zum Pfalzgrafen von Zweibrücken, welcher Condé und den Hugenotten zu Hülfe zog. Oranien und ſeine Brüder, die Grafen Ludwig und Heinrich von Naſſau folgten ihm. Bis in die Mitte des Jahres 1569 blieb er in Frankreich, und bei mancher kühnen Waffenthat ward der Name Oraniens und der Naſſauer in hohen Ehren genannt. Nach dem Tode des Pfalzgrafen(11. Juni 1569) aber verließ der Prinz das Heer und Frankreich. Um vor den Nachſtellungen ſeiner Feinde ſicher zu ſein, reiſte er bloß mit 5 Perſonen, und zwar als Bauer verkleidet. So kam er
glücklich nach Deutſchland zurück, wo er ſich einzig mit Plänen zur Befreiung der Niederlande beſchäftigte.
und in der letzten Strophe: „Voor Godt wil ick belyden
En zyne groote macht,
Dat ik tot geenen tyden
Den Koningh héeb veracht;
Dan dat ick Godt den heere
Der hoogster majesteyt
Heb moeten obedieren
In der gerichtigheyt. c


