Teil eines Werkes 
2. Theil (1811)
Entstehung
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ſte haßte und ſeinen Bruder nur mit Widerwil⸗ len in ihren Haͤnden ſah. Eduard fuͤhlte ſich jetzt frei: die vorgefundenen Pappiere der Blion hatten ihn uͤber das Denken und Thun dieſes Unholds aufgeklaͤrt; vor allem eigneten ſich mehrere unter ihnen befindliche Brieſe Sido⸗ niens, zu Belegen der Eroͤffnungen, die er ſei⸗ nem Bruder zudachte und welche den Fall dieſer Guͤnſtlingin unnachbleiblich herbei fuͤhren mußten.. 1

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Eduard ſaͤumte nicht, den Herzog von den ſchimpflichen Banden zu befreien, die ihn ſelbſt noch vor kurzem entwürdigten. Dieſer nahm

ihn mit bruͤderlicher Zaͤrtlichkeit auf; er dankte Gott, das Murren uͤber Eduards lange Ent⸗ fernung endlich beſchwichtigt und ein Ende der Verwieklung zu ſehn, welche das raſtloſe Geld⸗ Beduͤrfniß des Prinzen bis dahin nicht ſelten veranlaßte: auch trat jetzt Sidonie durch eine Seitenthuͤr in das Zimmer, um den Gefuͤrchts⸗