Teil eines Werkes 
2. Theil (1811)
Entstehung
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Mutter ſah mich mit großen Augen an und er⸗ wiederte, ſchnell verduͤſtert Kind, dieſe Nach⸗ richt iſt betruͤbend. Die Zeiten werden taͤglich ſchlechter und eine ſolche Stelle findeſt Du ſo leicht nicht wieder, auch uͤberdem bei mir kein Unterkommen. Der Paſtor Wahl hat eine junge, reiche Erbin, die im Laufe von ſechs Wochen beide Eltern verlor, meiner Fuͤhrung anvertraut. Die Mamſel Hellern aus Walke⸗ witz, das ihr, zuſammt dem Kloſter⸗Vorwerk, angehoͤrt. Eine goͤttliche Fuͤgung die ich mit Dankbarkeit erkenne ae Denken Sie nur! rief die alte Rachel, wel⸗

che im Hintergrund lauſchte: der Herr Sekre⸗ tair iſt ſchon bei ihr geweſen: am Bette drau⸗ ßen, groß und breit: ich hatte Noth ihn fort zu fenſtern. Die Mutter erroͤthete jetzt, wie vorhin ich an der heiligen Staͤtte, nannte mich einen ungerathenen Sohn, einen Wuͤſtling und rief, die Haͤnde faltend Wenn Lorchen das dem Paſtor ſagt! Zum Ueberfluß ſchlich oder ſchwebte Lorchen jetzt, um nichts bedeckter