Teil eines Werkes 
3. Theil (1822)
Entstehung
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aus ſeinen Augen ſprach die uͤberredende Mil⸗ de, welche mich fruͤher oft ſo lieblich taͤuſchte. Gut zu machen, was geſchah, vermag ich nicht, aber ſo manches ließ ſich ſchon zum Beßten kehren und ſchonende Nachſicht ver⸗ dient ein Hoffnungloſer, der zwiſchen Reue und Verzweiflung ſchwankt.

J. An ſchonender Nachſicht beß ich es wohl nimmer fehlen?

E. Die Anerkennung dieſer himmli⸗ ſchen Duldſamkeit fuͤhrt mich her. Ich kom⸗ 3 me vom Miniſter. Die Hofraͤthinn hat ſchweſterlich fuͤr mich geſorgt, und ein ſehr eintraͤgliches Amt ward mir zugeſagt.

J. Ich wuͤnſche Gluͤck!

E. Allein Bedingungweiſe nur. Jetzt, Agnes, kann die Groͤße Deiner Seele ſich bewaͤhren. Biſt Du der Engel, der Du ſchienſt, 6 die Fromme, deren Glanz mich oft zu Bo⸗ den druͤckte, ſo geht ein neues Leben vor mir