Teil eines Werkes 
3. Theil (1822)
Entstehung
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Ein Meſſerſtich— mein Schwager fiel ihm in den Arm— entriß ihm die Waffe— er lebt noch.

Ich ſank bewußtlos an den Buſen der liebevollen Pflegerinn. Welch ein Nacht⸗ ſtuͤck! welch ein Uebergang! Geſtern flog mein Herz, voll Sehnſucht und Zaͤrtlichkeit, dem Geliebten zu, heute brach es, zerdruͤckt von ſeiner Hand, die gegen ſich ſelbſt wuͤ⸗ thend, meine Zukunft zur unabſehbaren Wuͤ⸗ ſte gemacht hatte.

Es war Mitternacht, als ich wie aus einem ſchweren Traum erwachte. Emi⸗ lie ſchlummerte im Stuhle neben mir und mein Kind in ihrem Bette. Ich muß ihn ſehen, ſprach ich zu mir ſelbſt, muß wiſſen, wie es um ihn ſteht, ihn troͤſten, ihn erqui⸗ cken, und die Flammen ſeines Buſens loͤ⸗

——æxæ