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mir unablaͤſſig zu. Kaum wagte ich, die Augen aufzuheben; nach ihm zu fragen, wagte ich nicht. Die unbekannte, holde Troͤſterinn, druͤckte mich wohlwollend an ihr Herz, beſchwor mich, ſie als Schweſter zu be⸗ handeln, und Muth in meiner Bruſt zu ſam⸗ meln.— Bedarf ich deſſen? fragte ich ha⸗ ſtig. O, achten Sie nicht auf dieſes Zit⸗ tern, nicht auf meine Blaͤſſe, ich bin noch ſtark— nur Ungewißheit foltert— Wie ſteht es denn?
Gut, glauben wir! entgegnete ſie: und auch der Wundarzt giebt Hoffnung—
Edle Frau, nicht Tropfen—½‿ nur den ganzen Kelch begehr' ich jetzt. Sie ſehn mich faͤhig, ihn zu leeren. Was gab es denn?
Eine Wunde, ſo viel ich weiß,— lis⸗ pelte ſie nach kurzer Beſinnung.
Ich weiß alles! rief ich mit der letzten Anſtrengung meiner Bruſt— Er hat ſich getoͤdtet.


