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und der Hofrath verſicherte ihr, daß ſie zu hefehlen habe.
Freyer athmete ich im Beſitze des jungen, 3 anziehenden Gatten auf eigenem Boden, in der herrlichen, von Bluͤthen des Fruͤhlings
beregneten Gegend und die neue Lage gefiel
mir uͤberaus wohl. Um ſo minder gefiel mir aber der finſtre Ernſt, der, in einſamen
Stunden, auf meines Mannes Stirn ruhte
und der Kopfſchmerz, der ihn, in dieſen, fuͤr meine Sorgfalt und meine Liebkoſungen be⸗ taͤubte; am mindeſten aber die ſtutzermaͤßige Zaͤrtlichkeit, mit welcher er, trotz ſeiner briefli⸗ chen Geſtaͤndniſſe, trotz ſeiner, durch Erfah⸗ rung gewonnenen Ueberzeugung, um Julien herſchwebte. Fruͤh genug ſah er zwar den
Lieblingswunſch ſeines Herzens, durch die
gaͤnzliche Unfaͤhigkeit des ihren, Freundſchaft zu fuͤhlen und zu erwiedern, vereitelt, aber um ſo bruͤckender fiel, im Gefolge jener Taͤu⸗


