Teil eines Werkes 
3. Theil (1822)
Entstehung
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liebſt, die Mutter liebenswerth, der Braͤu⸗ tigam entzuͤckend und bezaubernd.

Die Gaͤſte kamen, man erkannte mich kaum. Zum erſten Mal hatte die Liebe mei⸗ nen Nachttiſch gemacht, war es ein Wunder, wenn, unter ſolchem Beiſtand, der Anzug gelang und alles, was ich ſonſt uͤberſehen,

vernachlaͤſſigt, oder verborgen hatte, in ſeine Rechte trat und uͤberraſchte?

Ich wuͤnſchte mir Gluͤck zu dem holden Braͤutigam, die Gaͤſte thaten daſſelbe. Auch dem Hofrath wurde Gluͤck gewuͤnſcht, denn Julie war heute ſo reizend, ſo anziehend, ſo naiv uͤberdieß, daß mir das Herz zitterte, als der Mann meiner Wahl ſie jetzt in's Auge faßte, lange und recht vertraulich mit ihr ſprach, dann voll truͤben Ernſtes auf mich und ſchnell von mir, auf ſeinen Teller niederſah. Sie ſind die Schoͤpferinn unſe⸗ res Gluͤcks! lispelte der Hofrath, und fuͤhr⸗