Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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begegneten ſich taͤglich, bald in der Wirthin Zimmer, bald im Vorſaal oder im Garten, wo Tina zuweilen ſich erging und dieſe ſchien. allmäͤhlig zu dem ehrbaren, Antheil nehmen⸗ den Hausgenoſſen, Vertrauen zu faſſen. Er erfuhr, daß ihr Vater, ein Seefahrer, zuſammt der Mutter und ſeinem Schiffe, in der Oſtſee zu Grunde gegangen und ſie, als eine ſechsjaͤhrige Waiſe, von dieſer einzigen und trefflichen Verwandten aufgenommen und erzogen worden ſey. Ein ſchwieriger Prozeß hatte die Pflegerin, vor Kurzem, aus Liefland nach Berlin gefuͤhrt, und ſie befan⸗ den ſich eben, gebeugt von dem Ausfalle deſ⸗ ſelben, auf der Ruͤckkehr. Ihm, dem rei⸗ chen, hier einen unverhofften Schatz heben⸗ den Erben, leuchtete die Fuͤgung und ſein Beruf ein, der Schutgeiſt edi hu ge⸗ pruͤften Frommen zu werden. Man lehn⸗

te zwar fuͤrerſt, zu ſeinem Kummer, die mil⸗