Teil eines Werkes 
12 Band (1838)
Entstehung
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verſucht und den Geiſt, der in dieſen Dichtungen eigentlich herrſchen muß, vollkommen getroffen. Die Einbildungskraft erſcheint hier in ihrer ganzen Feſſelloſigkeit und dabei doch in der ſchoͤnſten Einſtimmung mit der Idee, welche ausgedrückt werden ſoll. In dem Liede, welches das Feenland überſchrieben iſt, verſpottet der Dichter die abenteuerliche Fantaſie mit ſehr vieler Laune: Alles iſt hier ſo bunt, ſo prangend, ſo über⸗ laden, ſo grotesk, wie der Charakter dieſer wilden Dichtung es mit ſich bringt; in dem Liede der Elfen Alles ſo leicht, ſo duftig, ſo atheriſch, wie es in dieſer kleinen Mondſchein⸗ welt ſchlechterdings ſeyn muß. Sorgenfreie, ſelige Sinnlich⸗ keit athmet durch das ganze artige Liedchen der Faunen, und mit vieler Treuherzigkeit ſchwatzen die Gnomen ihr(und ihrer Conſorten) Zunftgeheimniß aus. S. 141.

Des Tagſcheins Blendung druͤckt,

Kur Finſterniß begluͤckt!

Drum hauſen wir ſo gern

Tief in des Erdballs Kern.

Dort oben, wo der Aether flammt Ward Alles, was von Adain ſtammt, Zu Licht und Glut mit Recht verdammt.

Hr. M. iſt nicht bloß mittelbar, durch die Art, wie er landſchaftliche Scenen behandelt, er iſt auch unmittelbar ein ſehr glücklicher Maler von Empfindungen. Auch läßt ſich ſchon im Voraus erwarten, daß es einem Dichter, der uns für die lebloſe Welt ſo innig zu intereſſiren weiß, mit der beſeelten, die einen ſo viel reichern Stoff darbietet, nicht fehl⸗ ſchlagen werde. Eben ſo kann man ſchon im Voraus den Kreis von Empfindungen beſtimmen, in welchem eine Muſe, die dem Schönen der Natur ſo hingegeben iſt, ſich ungefaͤhr aufhalten muß. Nicht im Gewühle der großen Welt, nicht

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