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Maſſe ſehr gluͤcklich verſinnlicht werden. Der Dichter eroͤffnet dieſes ſchoͤne Gemälde mit einem Rückblick in die Vergangen⸗ heit, wo die vor ihm ausgebreitete paradieſiſche Gegend noch eine Wuͤſte war:
Da waͤlzte, wo im Abendlichte dort, Geneva, deine Zinnen ſich erheben, Der Rhodan ſeine Wogcn traurend fort, Von ſchauervoller Haine Nacht umgeben.
Da hoͤrte deine Paradieſes⸗Flur, Du ſtilles Thal voll bluͤhender Gehaͤge, Die großen Harmonien der Wildniß nur, Orkan und Thiergeheul und Donnerſchlaͤge.
Als ſenkte ſich ſein zweifelhafter Schein Auf eines Weltballs ausgebrannte Truͤmmer, So goß der Mond auf dieſe Wuͤſtenein,
Voll truͤber Nebeldaͤmmrung, ſeine Schimmer.
und nun enthüllt ſich ihm die herrliche Landſchaft, und er erkennt in ihr das Local jener Dichterſcenen, die ihm den Schöpfer der Heloiſe ins Gedächtniß rufen.
O Clarens, friedlich am Geſtad erhoͤht! Dein Name wird im Buch der Zeiten leben. O Meillerie, voll rauher Majeſtaͤt!
Dein Ruhm wird zu den Sternen ſich erheben.
Zu deinen Gipfeln, wo der Adler ſchwebt, Und aus Gewoͤlk erzuͤrnte Stroͤme fallen, Wird oft, von ſuͤßen Schauern tief durchbebt, An der Geliebten Arm der Fremdling wallen.
Bis hieher wie geiſtreich, wie gefuͤhlvoll und maleriſch! Aber nun will der Dichter es noch beſſer machen, und dadurch verderbt er. Die nun folgenden, an ſich ſehr ſchoͤnen Strophen


