Teil eines Werkes 
11. Band (1838)
Entstehung
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Berſtrente Betrachtungen über verſchiedene äſthetiſche Gegenſtände. 22)

Alle Eigenſchaften der Dinge, wodurch ſie aͤſthetiſch werden können, laſſen ſich unter vielerlei Claſſen bringen, die ſowohl nach ihrer objectiven Verſchiedenheit, als nach ihrer ver⸗ ſchiedenen ſ ubjectiven Beziehung, auf unſer leidendes oder thaͤtiges Vermoͤgen ein nicht bloß der Staͤrke, ſondern auch dem Werth nach verſchiedenes Wohlgefallen wirken, und fuͤr den Zweck der ſchoͤnen Kuͤnſte auch von ungleicher Brauchbar⸗ keit ſind; naͤmlich das Angenehme, das Gute, das Er⸗ habene und das Schoͤne. Unter dieſen iſt das Erhabene und Schoͤne allein der Kunſt eigen. Das Angenehme iſt ih⸗ rer nicht würdig, und das Gute iſt wenigſtens nicht ihr Zweck; denn der Zweck der Kunſt iſt, zu vergnuͤgen, und das Gute, ſey es theoretiſch oder praktiſch, kann und darf der Sinnlichkeit nicht als Mittel dienen.

Das Angenehme vergnuͤgt bloß die Sinne, und unter⸗ ſcheidet ſich darin von dem Guten, welches der bloßen Ver⸗ nunft gefaͤllt. Es gefaͤllt durch ſeine Materie, denn nur der

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2) Anmerkung des Herausgebers. Dieſer Aufſatz erſchien zuerſt im fuͤnſten Stück der Neuen Thalia vom Jahr 4795