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keit der Normaͤnner gegen einen Fuͤrſten von Capua große Dienſte leiſtete. Dieſe nuͤtzlichen Ankoͤmmlinge immer feſter an ſich zu knuͤpfen, ihren huͤlfreichen Arm ſtets in der Naͤhe zu wiſſen, ſchenkte er ihnen Landeigenthum zwiſchen Capua und Neapel, auf welchem Boden ſie im Jahre 1029 die Stadt Averſa bauten— ihre erſte feſte Beſitzung auf italieniſcher Erde, errungen durch Tapferkeit, aber nicht durch Gewalt, viel⸗ leicht die einzig gerechte, deren ſie ſich zu ruͤhmen hatten. Die normaͤnniſchen Ankoͤmmlinge mehren ſich, ſobald eine landsmaͤnniſche Stadt ihnen die gaſtfreien Thore oͤffnet. Drei Bruͤder, Wilhelm, der eiſerne Arm, Humfred und Drogon, beurlauben ſich von neun andern Bruͤdern und ihrem Vater Tancred von Hauteville, um in der neuen Colonie das Gluͤck der Waffen zu verſuchen. Der griechiſche Statthalter von Apulien beſchließt eine Landung auf Sicilien, und die Tapfer⸗ keit der Gaͤſte wird aufgefordert, die Gefahren dieſes Feldzugs zu theilen. Ein ſaraceniſches Heer wird geſchlagen, und ſein An⸗ fuͤhrer faͤllt unter dem eiſernen Arm. Der kraͤftige Beiſtand der Normaͤnner verſpricht den Griechen die Wiedereroberung der ganzen Inſel; ihr Undank gegen dieſe ihre Beſchuͤtzer macht ſie auch noch das Wenige verlieren, was auf dem feſten Lande Italiens noch ihre Herrſchaft erkennt. Von dem treuloſen Statthalter
zur Rache gereizt, kehren die Normaͤnner gegen ihn ſelbſt die
Waffen, welche kurz zuvor ſiegreich fuͤr ihn gefuͤhrt worden waren. Die griechiſchen Beſitzungen werden angegriffen, ganz Apulien von nicht mehr als vierhundert Normaͤnnern erobert. Mit barbariſcher Redlichkeit theilt man ſich in den unverhofften RNaub. Ohne bei einem gpoſtoliſchen Stuhl, ohne bei einem Kaiſer in Deutſchland oder Byzanz anzufragen, ruft die ſieg⸗ reiche Schaar den eiſernen Arm zum Grafen von Apulien


