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lichen Rechte der Kirche fuͤr die Zukunft in Sicherheit zu ſetzen. Er beſtaͤtigte ihm den Genuß der Mathildiſchen Guͤter auf dem Wege der Belehnung, ließ ihn dem roͤmiſchen Stuhl einen foͤrmlichen Lehenseid daruͤber ſchwoͤren, und ſorgte dafuͤr, daß dieſe Vaſallenhandlung durch ein Gemaͤlde verewigt wurde, welches dem kaiſerlichen Namen in Italien nicht ſehr ruͤhm⸗ lich war.
Es war nicht der roͤmiſche Boden, nicht der Anblick jener feierlichen Denkmaͤler, welche ihm die Herrſchergroͤße Roms ins Gedaͤchtniß brachten, wo etwa die Geiſter ſeiner Vorfahren zu ſeiner Erinnerung ſprechen konnten, nicht die Zwang auflegende Gegenwart einer roͤmiſchen Praͤlatenverſammlung, welche Zeuge und Richter ſeines Betragens war, was dem Papſt dieſen ſtandhaften Muth einfloͤßte; auch als ein Fluͤchtling, auch auf deutſcher Erde, hatte er dieſen roͤmiſchen Geiſt nicht ver⸗ laͤugnet. Schon zu Luͤttich, wo er in der Geſtalt eines Flehenden vor dem Kaiſer ſtand, wo er ſich dieſem Kaiſer fuͤr eine noch friſche Wohlthat verpflichtet fuͤhlte, und eine zweite noch groͤßere von ihm erwartete, hatte er ihn genoͤthigt, eine beſcheidene Bitte um Wiederherſtellung des Inveſtiturrechts zuruͤckzunehmen, zu welcher der huͤlfloſe Zuſtand des Papſtes dem Kaiſer Muth gemacht hatte. Er hatte einem Erzbiſchof zu Trier, ehe dieſer noch von dem Kaiſer mit dem zeitlichen Theil ſeines Amtes bekleidet war, die Einweihung ertheilt, dem ausdruͤcklichen Sinn des Vertrags entgegen, der den Frieden des deutſchen Reichs mit der Kirche begruͤndete. Mitten in Deutſchland, wo er ohne Lothars Beguͤnſtigung keinen Schatten von Hoheit beſaß, unterſtand er ſich, eines der wichtigſten Vor⸗ rechte dieſes Kaiſers zu kraͤnken.
Aus ſolchen Zuͤgen erkennt man den Geiſt, der den roͤmiſchen Hof beſeelte, und die unerſchuͤtterliche Feſtigkeit der Grundſaͤtze,


