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und das wieder gefundene Band zwiſchen dem Abend und Mor⸗ gen, durch einen kriegeriſchen Schwindel fluͤchtig geknuͤpft, be⸗ feſtigt und verewigt der uͤberlegende Handel. Das levantiſche Schiff begruͤßt ſeine wohlbekannten Gewaͤſſer wieder, und ſeine reiche Ladung ruft das luͤſterne Europa zum Fleiße. Bald wird es das ungewiſſe Geleit des Arkturs entbehren, und, eine feſte Regel in ſich ſelbſt, zuverſichtlich auf nie beſuchte Meere ſich wagen.
Aſiens Begierden folgen dem Europaͤer in ſeine Heimath— aber hier kennen ihn ſeine Waͤlder nicht mehr und andere Fah⸗ nen wehen auf ſeinen Burgen. In ſeinem Vaterlande ver⸗ armt, um an den Ufern des Euphrats zu glaͤnzen, gibt er end⸗ lich das angebetete Idol ſeiner Unabhaͤngigkeit und ſeine feindſelige Herrengewalt auf, und vergoͤnnt ſeinen Sklaven, die Rechte der Natur mit Gold einzuloͤſen. Freiwillig bietet er den Arm jetzt der Feſſel dar, die ihn ſchmuͤckt, aber den Niegebaͤndigten baͤndigt. Die Majeſtaͤt der Koͤnige richtet ſich auf, indem die Sklaven des Ackers zu Menſchen gedeihen; aus dem Meer der Verwuͤſtung hebt ſich, dem Elend abgewonnen, ein neues fruchtbares Land, Buͤrgergemeinheit.
Er allein, der die Seele der Unternehmung geweſen war und die ganze Chriſtenheit fuͤr ſeine Groͤße hatte arbeiten laſſen, der roͤmiſche Hierarch, ſieht ſeine Hoffnungen hin⸗ tergangen. Nach einem Wolkenbild im Orient haſchend, gab er im Occident eine wirkliche Krone verloren. Seine Staͤrke war die Unmacht der Koͤnige; die Anarchie und der Buͤrger⸗ krieg die unerſchoͤpfliche Ruͤſtkammer, woraus er ſeine Donner holte. Auch noch jetzt ſchleudert er ſie aus— jetzt aber tritt ihm die befeſtigte Macht der Koͤnige entgegen. Kein Bannfluch, kein himmelſperrendes Interdict, keine Losſprechung von ge⸗ heiligten Pflichten loͤst die heilſamen Bande wieder auf, die


