Teil eines Werkes 
10. Band (1838)
Entstehung
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pyονονι σςαντον. Die Peſt bildete unſere Hippokrate und Sy⸗ denhame, wie der Krieg Generale gebar, und der einreißenden Luſtſeuche haben wir eine totale Reformation des mediciniſchen Geſchmacks zu verdanken.

Wir wollten den rechtmaͤßigen Genuß der Sinnlichkeit auf die Vollkommenheit der Seele zuruͤckfuͤhren, und wie wunderbar drehte ſich der Stoff unter unſern Haͤnden! Wir fanden, daß auch ihr Uebermaß, ihr Mißbrauch im Ganzen die Realitaͤten der Menſchheit befoͤrdert hat. Die Verirrungen vom erſten Zwecke der Natur, Kaufleute, Eroberer und Luxus haben un⸗ ſtreitig die Schritte dahin unendlich beſchleunigt, die eine ein⸗ fachere Lebensart regelmaͤßiger wohl, aber auch langſam genug wuͤrde gemacht haben. Man halte die alte Welt gegen die neue! Dort waren die Begierden einfach und ihre Befriedigung leicht; aber wie abſcheulich wurde auch uͤber die Natur und ihre Geſetze geurtheilt! Jetzt iſt ſie durch tauſend Kruͤmmun⸗ gen erſchwert, aber welch volles Licht hat ſich uͤber alle Be⸗ griffe verbreitet!

Noch einmal alſo: der Menſch mußte Thier ſeyn, ehe er wußte, daß er ein Geiſt war; er mußte am Staube kriechen, ehe er den Newtoniſchen Flug durchs Univerſum wagte. Der Koͤrper alſo dererſte Sporn zur Thaͤtigkeit; Sinn⸗ lichkeit die erſte Leiter zur Vollkommenheit.

Thieriſche Empfindungen begleiten die geiſtigen. §. 12.

Geſetz.

Der Verſtand des Menſchen iſt aͤußerſt beſchraͤnkt, und darum muͤſſen es auch nothwendig alle Empfindungen ſeyn, die aus