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kung da, und freier Uebergang von Seele zu Welt, von Welt zu Seele. Fragt ſich nun, wie wird er wirken?
f. 8. Die Seele außer Verbindung mit dem Körper.
Wir koͤnnen keinen Begriff ſetzen, ohne einen vorhergehenden Willen, ihn zu machen; keinen Willen, ohne die Erfahrung unſers durch dieſe Handlung verbeſſerten Zuſtandes, ohne Em⸗ pfindung. Keine Empfindung ohne vorhergehende Idee(denn wir ſchloſſen ja zugleich mit dem Koͤrper auch die koͤrperlichen Empfindungen aus), alſo keine Idee ohne Idee.
Nun betrachte man das Kind, das hieße nach der Voraus⸗ ſetzung einen Geiſt, der die Faͤhigkeit Ideen zu formiren in ſich begreift, aber dieſe Faͤhigkeit jetzt zum erſten Mal in Uebung bringen ſoll. Was wird ihn zum Denken beſtimmen, wenn es nicht die daraus entſpringende angenehme Empfindung iſt, was kann ihm die Erfahrung dieſer angenehmen Empfindung ver⸗ ſchafft haben? Wir ſahen ja eben, daß dieß wieder nichts als Denken ſeyn konnte, und er ſoll nun zum erſten Mal denken. Ferner, was kann ihn zur Betrachtung der Welt einladen? nichts Anderes als die Erfahrung ihrer Vollkommenheit, inſt ofern ſie ſeinen Trieb zur Activitaͤt befriedigt und dieſe Befriedigung ihm Vergnügen gewaͤhret; was kann ihn zu Uebung ſeiner Kraͤfte determiniren? nichts als die Erfahrung ihres Daſeyns, aber alle dieſe Erfahrungen ſoll er ja zum erſten Mal machen. — Er muͤßte alſo von Ewigkeit her thaͤtig geweſen ſeyn, und dieſes iſt wider den angenommenen Fall, oder er wird ewig niemals in Thaͤtigkeit kommen, gleichwie die Maſchine ohne den Stoß von außen traͤg und ruhig bleibt.


