Teil eines Werkes 
10. Band (1838)
Entstehung
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Urbild entfernen und in die Claſſe der Thiere erniedern, kurz, der ſie in eine Sklaverei verſtrickt, woraus der Tod ſie endlich befreien muß. Iſt es nicht widerſinnig und ungerecht, duͤrfte man fortfahren zu klagen, das einfache, nothwendige, fuͤr ſich Beſtand habende Weſen mit einem andern Weſen zu verwickeln, das in ewigem Wirbel umhergerollt, jedem Ungefaͤhr preis⸗ gegeben, eder Nothwendigkeit zum Opfer wird? Vielleicht ſehen wir bei kaͤlterem Nachdenken aus dieſer anſcheinenden Ver⸗ wirrung und Planloſigkeit eine große Schoͤnheit hervorgehen.

Philoſophiſcher Zuſammenhang. Thieriſche Triebe wechen und entwickeln die geiſtigen.

§. 7. Methode.

Die ſicherſte Methode, einiges Licht auf dieſe Materie zu werfen, mag vielleicht folgende ſeyn: man denkt ſich vom Men⸗ ſchen Alles weg, was Organiſation heißt, das iſt, man trennt den Koͤrper vom Geiſt, ohne ihm jedoch die Möglichkeit, zu Vorſtellungen zu gelangen und Handlungen in der Koͤrperwelt hervorzubringen, abzuſchneiden, und unterſucht dann, wie er in Wirkung gekommen, wie er ſeine Kraͤfte entwickelt, was fuͤr Schritte er wohl zu ſeiner Vollkommenheit wuͤrde gethan ha⸗ ben; das Reſultat dieſer Unterſuchung muß durch Facta be⸗ ſtaͤtigt werden. Man uͤberſieht alſo die wirkliche Bildung des einzelnen Menſchen und wirft einen Blick uͤber die Entwicklung des geſammten Geſchlechts. Zuerſt alſo den abſtracten Fall: es iſt Vorſtellungskraft und Wille da, es iſt Kreis der Wir⸗