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ihm daher den Namen der Lebensgeiſter gegeben. So hat man ferner die Reizbarkeit der Muskelfaſer in einen gewiſſen Niſum geſetzt, ſich auf Veranlaſſung eines fremden Reizes zu ver⸗ kurzen und beide Endpunkte naͤher zu bringen. Dieſe zweierlei Principien machen den ſpecifiſchen Charakter des thieriſchen Organismus.
Die zweite Claſſe begreift diejenige, die wir den allgemein bekannten Geſetzen der Phyſik unterordnen koͤnnen. Hieher rechne ich die Mechanik der Bewegung und die Chemie des menſchlichen Koͤrpers, woraus das vegetabiliſche Leben erwaͤchst. Vegetation alſo und thieriſche Mechanik auf das genaueſte ver⸗ miſcht, bilden eigentlich das phyſiſche Leben des menſchlichen Koͤrpers.
S. 4. Thieriſches Leben.
Noch iſt das nicht Alles. Da der Verluſt mehr oder we⸗ niger in der Willkuͤr des Geiſtes liegt, ſo mußte es auch noth⸗ wendig der Erſatz ſeyn. Ferner, da der Koͤrper allen Folgen der Zuſammenſetzung unterworfen und im Kreis der um ihn wirkenden Dinge unzaͤhligen feindlichen Wirkungen bloßgeſtellt iſt, ſo mußte es in der Gewalt der Seele ſtehen, ihn wider den ſchaͤdlichen Einfluß dieſer letztern zu beſchuͤtzen und ihn mit der phyſiſchen Welt in diejenigen Verhaͤltniſſe zu bringen, die ſeiner Fortdauer am zutraͤglichſten ſind; ſie mußte daher von dem gegenwaͤrtigen ſchlimmen oder guten Zuſtand ihrer Organe unterrichtet werden; ſie mußte aus ſeinem ſchlimmen Zuſtand Mißvergnuͤgen, aus ſeinem Wohlſtand Vergnuͤgen ſchoͤpfen, um ihn entweder zu verlaͤngern oder zu entfernen, zu ſuchen oder zu fliehen. Hier alſo wird ſchon der Organismus an das


