Teil eines Werkes 
10. Band (1838)
Entstehung
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das noch gar nicht die Philoſophie des Epikurus, ſo wenig es Stoicismus iſt, die Tugend fuͤr das hoͤchſte Gut zu halten.

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Ehe wir die hoͤheren moraliſchen Zwecke, die mit Beihuͤlfe der thieriſchen Natur erreicht werden, zu erforſchen ſuchen, muͤſſen wir zuerſt ihre phyſiſche Nothwendigkeit feſtſetzen und in einigen Grundbegriffen einig werden. Darum der erſte Geſichtspunkt, aus welchem wir den Zuſammenhang der bei⸗ den Naturen betrachten.

Phyſiſcher Zuſammenhang. Thieriſche Natur befeſtigt die Thätigkeit des Geiſtes. §. 2.

Organismus der Seelenwirkungen der Ernährung der Zeugung.

Alle Anſtalten, die wir in der ſittlichen und koͤrperlichen Welt zur Vollkommenheit des Menſchen gewahrnehmen, ſcheinen ſich zuletzt in den Elementarſatz zu vereinigen: Vollkommenheit des Menſchen liegt in der Uebung ſeiner Kraͤfte durch Be⸗ trachtung des Weltplans; und da zwiſchen dem Maße der Kraft und dem Zweck, auf den ſie wirket, die genaueſte Harmonie ſeyn muß, ſo wird Vollkommenheit in der hoͤchſtmoͤglichſten Thaͤtigkeit ſeiner Kraͤfte und ihrer wechſelſeitigen Unterordnung beſtehen. Aber die Thaͤtigkeit der menſchlichen Seele iſt aus einer Nothwendigkeit, die ich noch nicht erkenne, und auf eine