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hemmen, den Frieden ſelbſt, der die ſchwediſche Krone nicht ſehr zu begunſtigen ſchien, durch Verwirrung der Intereſſen möglichſt zu verzögern, und, da es auf Beſtimmung einer Genugthuung ankam, die Zahl ſeiner Eroberungen zu vermeh⸗ ren, um die einzige, welche man zu behalten wünſchte, deſto gewiſſer zu erlangen. Die ſchlechte Verfaſſung des daniſchen Reichs berechtigte zu noch groͤßeren Hoffnungen, wenn man nur den Anſchlag ſchnell und verſchwiegen ausfuͤhrte. Wirklich beobachtete man in Stockholm das Geheimniß ſo gut, daß die däniſchen Miniſter nicht das Geringſte davon argwohnten, und weder Frankreich noch Holland wurde in das Geheimniß gezo⸗ gen. Der Krieg ſelbſt war die Kriegserklärung, und Torſten⸗ ſohn ſtand in Holſtein, ehe man eine Feindſeligkeit ahnete. Durch keinen Widerſtand aufgehalten, ergießen ſich die ſchwe⸗ diſchen Truppen wie eine Ueberſchwemmung durch dieſes Her⸗ zogthum, und bemächtigen ſich aller feſten Plätze desſelben, Rensburg und Glückſtadt ausgenommen. Eine andere Armee bricht in Schonen ein, welches gleich wenig Widerſtand lei⸗ ſtet, und nur die ſtuͤrmiſche Jahrszeit verhindert die Anführer, den kleinen Belt zu paſſiren, und den Krieg ſelbſt nach Fuͤhnen und Seeland zu walzen. Die daniſche Flotte verungluckt bei Femern, und Chriſtian ſelbſt, der ſich auf derſelben befin⸗ det, verliert durch einen Splitter ſein rechtes Auge. Abge⸗ ſchnitten von der weit entlegenen Macht des Kaiſers, ſeines Bundesgenoſſen, ſteht dieſer König auf dem Punkte, ſein gan⸗ zes Reich von der chwediſchen Macht uͤberſchwemmt zu ſehen, und es ließ ſich in allem Ernſt zu Erfuͤllung der Wahrſagung an, die man ſich von dem berühmten Tycho Brahe erzahlte, daß Chriſtian der Vierte im Jahr 1644 mit einem bloßen Stecken aus ſeinem Reiche würde wandern müſſen.
Aber der Kaiſer durfte nicht gleichguͤltig zuſehen, daß Daͤne⸗


