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erſtaunten Armee bekannt machte, daß er ſie nach Holſtein ge⸗ gen die Daͤnen führe.
Längſt ſchon hatte die Parteilichkeit, welche König Chri⸗ ſtiander Vierte bei dem von ihm uͤbernommenen Mittler⸗ amte gegen die Schweden blicken ließ, die Eiferſucht, womit er dem Fortgang ihrer Waffen entgegen arbeitete, die Hinderniſſe, die er der ſchwediſchen Schifffahrt im Sund entgegenſetzte, und die Laſten, mit denen er ihren aufbluͤhenden Handel beſchwerte, den Unwillen dieſer Krone gereizt, und endlich, da der Kran⸗ kungen immer mehrere wurden, ihre Rache aufgefordert. Wie gewagt es auch ſchien, ſich in einen neuen Krieg zu verwickeln, waͤhrend daß man unter der Laſt des alten, mitten unter ge⸗ wonnenen Siegen, beinahe zu Boden ſank, ſo erhob doch die Rachbegierde und ein verjährter Nationalhaß den Muth der Schweden uüber alle dieſe Bedenklichkeiten, und die Verlegen⸗ heiten ſelbſt, in welche man ſich durch den Krieg in Deutſch⸗ land verwickelt ſah, waren ein Beweggrund mehr, ſein Glück gegen Danemark zu verſuchen. Es war endlich ſo weit gekom⸗ men, daß man den Krieg nur fortſetzte, um den Truppen Arbeit und Brod zu verſchaffen, daß man faſt bloß um den Vortheil der Winterquartiere ſtritt, und, die Armee gut unter⸗ gebracht zu haben, höher als eine gewonnene Hauptſchlacht ſchätzte. Aber faſt alle Provinzen des deutſchen Reichs waren veroͤdet und ausgezehrt; es fehlte an Proviant, an Pferden und Menſchen, und an allem dieſem hatte Holſtein Ueberfluß. Gewann man auch weiter nichts, als daß man die Armee in dieſer Provinz recrutirte, Pferde und Soldaten ſattigte, und die Reit rei beſſer beritten machte— ſo war der Erfolg ſchon der Mühe und Gefahr des Verſuches werth. Auch kam jetzt bei Eröffnung des Friedensgeſchäftes Alles darauf an, den nach⸗ theiligen daniſchen Einfluß auf die Friedensunterhandlungen zu


