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zu hindern, und dieſe Gegend von ihren Erpreſſungen zu be⸗ freien. Die Kaiſerlichen, von Hatzfeld angeführt, verbinden ſich mit der bayeriſchen Macht, welche Mercy befehligt, und auch der Herzog von Lothringen, den man in dieſem ganzen Krieg uͤberall, nur nicht in ſeinem Herzogthum findet, ſtößt mit ſeinen Truppen zu ihren vereinigten Fahnen. Der Anſchlag wird gefaßt, die Quartiere der Franzoſen in Tuttlingen auf⸗ zuſchlagen, d. i. ſie unvermuthet zu überfallen; eine in die⸗ ſem Kriege ſehr beliebte Art von Expeditionen, die, weil ſie immer und nothwendig mit Verwirrung verknüpft war, ge⸗ wöhnlich mehr Blut koſtete, als geordnete Schlachten. Hier war ſie um ſo mehr an ihrem Platze, da der franzöſiſche Soldat, in dergleichen Unternehmungen unerfahren, von einem deut⸗ ſchen Winter ganz andere Begriffe hegte, und durch die Strenge der Jahreszeit ſich gegen jede Ueberraſchung für hinlanglich ge⸗ ſichert hielt. Johann von Werth, ein Meiſter in dieſer Art Krieg zu fuͤhren, der ſeit einiger Zeit gegen Guſtav Horn war ausgewechſelt worden, führte die Unternehmung an und brachte ſie auch uͤber alle Erwartung glüͤcklich zu Stande. Man that den Angriff von einer Seite, wo er der vielen engen Päſſe und Waldungen wegen am wenigſten erwartet werden konnte, und ein ſtarker Schnee, der an eben dieſem Tage(den 24ſten des Novembers 1643) fiel, verbarg die An⸗ näherung des Vortrabs, bis er im Angeſichte von Tuttlingen Halt machte. Die ganze außerhalb des Orts verlaſſen ſtehende Artillerie wird, ſo wie das nghe liegende Schloß Honberg, ohne Widerſtand erobert, ganz Tuttlingen von der nach und nach eintreffenden Armee umzingelt und aller Zuſammenhaug der in den Doͤrfern umher zerſtreuten feindlichen Quartiere ſtill und plötzlich gehemmt. Die Franzoſen waren alſo ſchon beſiegt, ehe man eine Kanone abbrannte. Die Reiterei dankte


