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Alexander und Mahomet der Zweite, ſtürzte er ſich mit gleicher Leichtigkeit aus den Armen der Wolluſt in die härteſte Arbeit des Kriegs, und in ſeiner ganzen Feldherrngroͤße ſtand er da, als die Armee über den Weichling murrte. Gegen achtzigtauſend Mann fielen in den zahlreichen Schlachten, die er lieferte, und gegen ſechshundert feindliche Standarten und Fahnen, die er nach Stockholm ſandte, beurkundeten ſeine Siege. Der Verluſt dieſes großen Fuͤhrers wurde von den Schweden bald aufs Empfindlichſte gefühlt, und man fürchtete, daß er nicht zu erſetzen ſeyn wuͤrde. Der Geiſt der Empörung und Zügelloſigkeit, durch das uͤberwiegende Anſehen dieſes ge⸗ fürchteten Generals in Schranken gehalten, erwachte, ſobald er dahin war. Die Officiere fordern mit furchtbarer Ein⸗ ſtimmigkeit ihre Rückſtände, und keiner der vier Generale, die ſich nach Bannern in das Commando theilen, beſitzt Anſehen genug, dieſen ungeſtümen Mahnern Genüge zu leiſten oder Stillſchweigen zu gebieten. Die Kriegszucht erſchlafft; der zunehmende Mangel und die kaiſerlichen Abrufungs⸗ ſchreiben vermindern mit jedem Tage die Armee; die franzoͤſiſch⸗ weimariſchen Völker beweiſen wenig Eifer; die Lüneburger verlaſſen die ſchwediſchen Fahnen, da die Fürſten des Hauſes Braunſchweig nach dem Tode Herzogs Georg ſich mit dem Kaiſer vergleichen; und endlich ſondern ſich auch die Heſſen von ihnen ab, um in Weſtphalen beſſere Quartiere zu ſuchen. Der Feind benutzt dieſes verderbliche Zwiſchenreich, und, ob⸗ gleich in zwei Actionen aufs Haupt geſchlagen, gelingt es ihm, beträchtliche Fortſchritte in Niederſachſen zu machen.
Endlich erſchien der neu ernannte ſchwediſche Generaliſſimus mit friſchem Geld und Soldaten. Bernhard Torſtenſohn war es, ein Zögling Guſtav Adolphs und der gluͤcklichſte Nachfolger dieſes Helden, dem er ſchon in dem polniſchen
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