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das ausgehungerte Heſſen, wo ſie ſich, nicht weit von einan⸗ der, in ein feſtes Lager einſchließen, bis endlich Mangel und rauhe Jahreszeit ſie aus dieſem verarmten Landſtriche ver⸗ ſcheuchen. Piccolomini erwählt ſich die fetten Ufer der Weſer zu Winterquartieren; aber uͤberflügelt von Bannern muß er ſie den Schweden einraumen und die fraͤnkiſchen Bis⸗ thümer mit ſeinem Beſuche belaͤſtigen.
Um eben dieſe Zeit wurde zu Regensburg ein Reichstag gehalten, wo die Klagen der Staͤnde gehört, an der Beruhi⸗ gung des Reichs gearbeitet und uber Krieg und Frieden ein Schluß gefaßt werden ſollte. Die Gegenwart des Kaiſers, die Mehrheit der katholiſchen Stimmen im Kurfürſtenrathe, die üͤberlegene Anzahl der Biſchöfe und der Abgang von mehreren evangeliſchen Stimmen leitete die Verhandlungen zum Vor⸗ theil des Kaiſers, und es fehlte viel, daß auf dieſem Reichstage das Reich repraͤſentirt worden waͤre. Nicht ganz mit Unrecht betrachteten ihn die Proteſtanten als eine Zuſammenverſchwö⸗ rung Oeſterreichs und ſeiner Creaturen gegen den proteſtan⸗ tiſchen Theil, und in ihren Augen konnte es Verdienſt ſcheinen dieſen Reichstag zu ſtoren oder auseinander zu ſcheuchen.
Banner entwarf dieſen verwegenen Anſchlag. Der Ruhm ſeiner Waffen hatte bei dem letzten Rückzug aus Böhmen ge⸗ litten, und es bedurfte einer unternehmenden That, um ſeinen vorigen Glanz wieder herzuſtellen. Ohne Jemand zum Ver⸗ trauten ſeines Anſchlags zu machen, verließ er in der ſtrengſten Käalte des Winters im Jahr 1641 ſeine Quartiere in Lüne⸗ burg, ſobald die Wege und Ströme gefroren waren. Begleitet von dem Marſchall von Guebriant, der die franzöſiſche und weimgriſche Armee commandirte, richtete er durch Thuringen und das Voigtland ſeinen Marſch nach der Donau, und ſtand Regensburg gegenüber, ehe der Reichsrag vor ſeiner Ankunft


