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gegen den franzoͤſiſchen Reſidenten aus, der dem ſchwediſchen Lager folgte,„ſollten wir und die Deutſchen einmal in Geſell⸗ ſchaft gegen Frankreich fechten, ſo werden wir nicht ſo viele Umſtaͤnde machen, ehe wir den Rheinſtrom paſſiren.“ Aber Vorwürfe waren jetzt vergeblich verſchwendet. Entſchluß und That forderte die dringende Noth. Um den Feind vielleicht durch eine falſche Spur von der Oder hinweg zu locken, ſtellte ſich Banner, als ob er durch Polen entkommen wollte, ſchickte auch wirklich den groͤßten Theil der Bagage auf dieſem Wege voran, und ließ ſeine Gemahlin ſammt den übrigen Officiers⸗ frauen dieſer Marſchroute folgen. Sogleich brechen die Kaiſer⸗ lichen gegen die polniſche Gränze auf, ihm dieſen Paß zu verſperren, auch Bucheim verlaͤßt ſeinen Standort, und die Oder wird entblößt. Raſch wendet ſich Banner in der Dun⸗ kelheit der Nacht gegen dieſen Strom zurück und ſetzt ſeine Truppen, ſammt Bagage und Geſchütz, eine Meile oberhalb Küſtrin, ohne Brücken, ohne Schiffe, wie vorher bei Fürſten⸗ berg, über. Ohne Verluſt erreichte er Pommern, in deſſen Vertheidigung er und Hermann Wrangel ſich theilen. Aber die Kaiſerlichen, von Gallas angeführt, dringen bei Ribſes in dieſes Herzogthum und überſchwemmen es mit ihrer uͤberlegenen Macht. Uſedom und Wolgaſt werden mit Sturm, Demmin mit Accord erobert und die Schweden bis tief in Hinterpommern zurück gedrückt. Und jetzt gerade kam es mehr als jemals darauf an, ſich in dieſem Lande zu behaup⸗ ten, da Herzog Bogisla der Vierzehnte in eben dieſem Jahre ſtirbt und das ſchwediſche Reich ſeine Anſprüche auf Pommern geltend machen ſoll. Um den Kurfürſten von Bran⸗ denburg zu verhindern, ſeine auf eine Erbverbrüderung und auf den Prager Frieden gegründeten Rechte an dieſes Herzog⸗ thum geltend zu machen, ſtrengt es jetzt alle ſeine Krafte an


