Teil eines Werkes 
9. Band (1838)
Entstehung
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Der tapfere Widerſtand der Beſatzung und die Annäherung der kurfürſtlich⸗kaiſerlichen Voͤlker rettete dieſe Stadt, und Ban⸗ ner, um nicht von der Elbe abgeſchnitten zu werden, mußte ſich nach Torgau zurückziehen. Aber die Ueberlegenheit der Kaiſerlichen verſcheuchte ihn auch hier, und umringt von feind⸗ lichen Schwärmen, aufgehalten von Stroͤmen und von Hunger verfolgt, mußte er einen höchſt gefährlichen Rückzug nach Pom⸗ mern nehmen, deſſen Kühnheit und glücklicher Erfolg ans Romanhafte graͤnzt. Die ganze Armee durchwatete an einer ſeichten Stelle die Oder bei Fürſtenberg, und der Soldat, dem das Waſſer bis an den Hals trat, ſchleppte ſelbſt die Kanonen fort, weil die Pferde nicht mehr ziehen wollten. Banner hatte darauf gerechnet, jenſeits der Oder ſeinen in Pommern ſtehenden Untergeneral Wrangel zu finden, und, durch dieſen Zuwachs verſtaͤrkt, dem Feind alsdann die Spitze zu bieten. Wrangel erſchien nicht, und an ſeiner Statt hatte ſich ein kaiſerliches Heer bei Landsberg poſtirt, den fliehenden Schweden den Weg zu verlegen. Banner entdeckte nun, daß er in eine verderbliche Schlinge gefallen, woraus kein Entkommen war. Hinter ſich ein ausgehungertes Land, die Kaiſerlichen und die Oder; die Oder zur Linken, die, von einem kaiſerlichen General Buche im bewacht, keinen Uebergang geſtattete, vor ſich Lands⸗ berg, Küſtrin, die Wartha und ein feindliches Heer, zur Rech⸗ ten Polen, dem man, des Stillſtandes ungeachtet, nicht wohl vertrauen konnte, ſah er ſich ohne ein Wunder verloren, und ſchon triumphirten die Kaiſerlichen über ſeinen unvermeidlichen Fall. Banners gerechte Empfindlichkeit klagte die Franzoſen als die Urheber dieſes Unglücks an. Sie hatten die verſprochene Diverſion am Rhein unterlaſſen, und ihre Unthatigkeit erlaubte dem Kaiſer, ſeine ganze Macht gegen die Schweden zu ge⸗ brauchen.„Sollten wir einſt,“ brach der aufgebrachte General