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reichiſchen Macht widerſtanden; in keinem andern Falle den Staaten möglich, ſich gegen einen gemeinſchaftlichen Feind zu vereinigen. e a. 129, e Hoͤher war die öſterreichiſche Macht nie geſtanden, als nach dem Siege Karls des Fünften bei Mühlberg, nachdem er
Frieden. da Ka b, L9 2.nn 252 H2ni Deutſchland zerriß auf dieſem Reichstage zu Augsburg in zwei Religionen und in zwei politiſche Parteien; jetzt erſt zerriß es, weil die Trennung jetzt erſt geſetzlich war. Bis hierher
n die Proteſtanten als Rebellen angeſehen worden; jetzt beſchloß man, ſie als Bruder zu behandeln, nicht als ob man ſie dafür anerkannt haͤtte, ſondern weil man dazu genoͤthigt
war. Die Augsburgiſche Confeſſion durfte ſich von jetzt an neben den katholiſchen Glauben ſtellen, doch nur als eine gedul⸗
dete Nachbarin, mit einſtweiligen ſchweſterlichen Rechten. Jedem weltlichen Reichsſtande ward das Rechtzugeſtanden, die Religion, zu der er ſich bekannte, auf ſeinem Grund und Boden zur herrſchenden und einzigen zu machen, und die entgegengeſetzte der freien Ausübung zu berauben; jedem Unterthan vergönnt, das Land zu verlaſſen, wo ſeine Religion unterdrückt war.
poſitiven Sanction, und wenn ſie auch in Bayern oder in Oeſterreich im Staube lag, ſo konnte ſie ſich damit troͤſten, daß ſie in Sachſen und in Thuͤringen thronte. Den Regenten


