Teil eines Werkes 
8. Band (1838)
Entstehung
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und geſtand laut, daß er vorzuͤglich der Tapferkeit dieſes Officiers die Eroberung der Bruſtwehr zu danken habe. Den ſpaniſchen Hauptmann Toralva, der ſtark verwundet war, ließ er in ſein eigenes Quartier zu Stabroek bringen, auf ſeinem eige⸗ nen Bette verbinden, und mit demſelben Rocke bekleiden, den er ſelbſt den Tag vor dem Treffen getragen hatte. ¹)

Nach Einnahme der Bruſtwehr blieb der Sieg nicht lange mehr zweifelhaft. Die hollaͤndiſchen und ſeelaͤndiſchen Truppen, welche aus ihren Schiffen geſprungen waren, um mit dem Feinde in der Naͤhe zu kaͤmpfen, verloren auf einmal den Muth, als ſie um ſich blickten, und die Schiffe, welche ihre letzte Zuflucht ausmachten, vom Ufer abſtoßen ſahen.

Denn die Fluth fing an, ſich zu verlaufen, und die Fuͤhrer der Flotte, aus Furcht, mit ihren ſchweren Fahrzeugen auf dem Strande zu bleiben, und bei einem ungluͤcklichen Ausgange des Treffens dem Feinde zur Beute zu werden, zogen ſich von dem Damme zuruͤck und ſuchten das hohe Meer zu gewinnen. Kaum bemerkte dieß Alexander, ſo zeigte er ſeinen Truppen die fliehenden Schiffe, und munterte ſie auf, mit einem Feinde zu enden, der ſich ſelbſt aufgegeben habe. Die hollaͤndiſchen Huͤlfstruppen waren die erſten, welche wankten, und bald folgten die Seelaͤnder ihrem Beiſpiele. Sie warfen ſich eiligſt den Damm herab, um durch Waten oder Schwimmen die Schiffe zu erreichen; aber weil ihre Flucht viel zu ungeſtuͤm geſchah, ſo hinderten ſie einander ſelbſt, und ſtuͤrzten haufenweiſe unter dem Schwerte des nachſetzenden Siegers. Selbſt an den Schiffen fanden Viele noch ihr Grab, weil Jeder dem Andern zuvor⸗ zukommen ſuchte, und mehrere Fahrzeuge unter der Laſt derer, die ſich hineinwarfen unterſanken. Die Antwerper, die fuͤr

1) Strada. 595.