Teil eines Werkes 
8. Band (1838)
Entstehung
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Schiffe feuern. Er ſelbſt ſtellte ſich an die Spitze ſeiner Sol⸗ daten, und in der einen Hand den Degen, den Schild in der andern, fuͤhrte er ſie gegen den Feind. Das Geruͤcht ſeiner Ankunft, welches ſich ſchnell von einem Ende des Dammes bis zum andern verbreitete, erfriſchte den geſunkenen Muth ſeiner Truppen, und mit neuer Heftigkeit entzuͤndete ſich der Streit, den das Local des Schlachtfeldes noch moͤrderiſcher machte. Auf dem ſchmalen Ruͤcken des Dammes, der an manchen Stellen nicht uͤber neun Schritte breit war, fochten gegen fuͤnftauſend Streiter; auf einem ſo engen Raume draͤngte ſich die Kraft beider Theile zuſammen, beruhte der ganze Erfolg der Belagerung. Den Antwerpern galt es die letzte Vormauer ihrer Stadt, den Spaniern das ganze Gluͤck ihres Unter⸗ nehmens; beide Parteien fochten mit einem Muthe, den nur Verzweiflung einfloͤßen konnte. Von beiden aͤußerſten Enden des Dammes waͤlzte ſich der Kriegsſtrom der Mitte zu, wo die Seelaͤnder und Antwerper den Meiſter ſpielten, und ihre ganze Steaͤrke verſammelt war. Von Stabroek her drangen die Italiener und Spanier heran, welche an dieſem Tag ein edler Wettſtreit der Tapferkeit erhitzte; von der Schelde her die Wallonen und Spanier, den Feldherrn an ihrer Spitze. Indem jene die Pfahlſchanze zu befreien ſuchten, welche der Feind zu Waſſer und zu Land heftig bedraͤngte, drangen dieſe mit Alles niederwerfendem Ungeſtuͤm auf die Bruſtwehr los, welche der Feind zwiſchen St. Georg und der Pfahlſchanze aufgethuͤrmt hatte. Hier ſtritt der Kern der niederlaͤndiſchen Mannſchaft hinter einem wohlbefeſtigten Walle, und das Geſchuͤtz beider Flotten deckte dieſen wichtigen Poſten. Schon machte der Herzog Anſtalt, mit ſeiner kleinen Schaar dieſen furchtbaren Wall an⸗ zugreifen, als ihm Nachricht gebracht wurde, daß die Italiener und Spanier, unter Capizucchi und Aquila, mit ſtuͤr⸗