Teil eines Werkes 
8. Band (1838)
Entstehung
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Alexander, von der ihm drohenden Gefahr unterrichtet, ſparte auf ſeiner Seite nichts, derſelben nachdruͤcklich zu begegnen. Er hatte, gleich nach Eroberung des Dammes, an fuͤnf ver⸗ ſchiedenen Orten Redouten darauf erbauen laſſen, und das Commando daruͤber den erfahrenſten Officieren der Armee uͤbergeben. Die erſte derſelben, welche die Kreuz⸗Schanze hieß, wurde an der Stelle errichtet, wo der Cowenſteiniſche Damm in den großen Wall der Schelde ſich einſenkt und mit dieſem die Figur eines Kreuzes bildet; uͤber dieſe wurde der Spanier Mondragon zum Befehlshaber geſetzt. Tauſend Schritte von derſelben wurde in der Naͤhe des Schloſſes Cowenſtein die St. Jacobs⸗Schanze aufgefuͤhrt, und dem Commando des Camillo von Monte uͤbergeben. Aufdieſe folgte in gleicher Entfernung die St. Georgs⸗Schanze, und tauſend Schritte von dieſer die Pfahl⸗Schanze unter Gamboa's Befehlen, welche von dem Pfahlwerke, auf dem ſie ruhte, den Namen fuͤhrte; am aͤußerſten Ende des Dammes, unweit Stabroek, lag eine fuͤnfte Baſtei, worin der Graf von Mannsfeld nebſt einem Jialiener, Capizucchi, den Befehl fuͤhrte. Alle dieſe Forts ließ der Herzog jetzt mit friſcher Artillerie und Mannſchaft verſtaͤrken, und noch uͤberdieß an beiden Seiten des Dammes und laͤngs der ganzen Richtung desſelben Pfaͤhle einſchlagen, ſowohl um den Wall hadurch deſto feſter, als den Schanz⸗ graͤbern, die ihn durchſtechen wuͤrden, die Arbeit ſchwerer zu machen.)

Fruͤh Morgens, am ſechzehnten Mai, ſetzte ſich die feind⸗

liche Macht in Bewegung. Gleich mit Anbruch der Daͤmme⸗

rung kamen von Lillo aus durch das uͤberſchwemmte Land vier brennende Schiffe daher geſchwommen, wodurch die ſpaniſchen

1) Strad. 582. 584.