Teil eines Werkes 
8. Band (1838)
Entstehung
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ſeine Gruͤnde uͤberredet, zog ſich endlich von Cajetan und Guaſto begleitet, nach dem Ufer zuruͤck. Kaum hatte er Zeit gehabt, das Fort St. Maria am aͤußerſten Ende der Bruͤcke zu erreichen, ſo geſchah hinter ihm ein Knall, nicht anders, als boͤrſte die Erde und als ſtuͤrzte das Gewoͤlbe des Himmels ein. Wie todt fiel der Herzog nieder, die ganze Armee mit ihm, und es dauerte mehrere Minuten, bis man wieder zur Beſinnung erwachte.

Aber welch ein Anblick, als man jetzt wieder zu ſich ſelber kam! Von dem Schlage des entzuͤndeten Vulcaus war die Schelde bis in ihre unterſten Tiefen geſpalten und mit mauer⸗ hoher Fluth uͤber den Damm, der ſie umgab, hinausgetrieben worden, ſo daß alle Feſtungswerke am Ufer mehrere Schuh hoch im Waſſer ſtanden. Drei Meilen im Umkreiſe ſchuͤtterte die Erde. Beinahe das ganze linke Geruͤſte, an welchem das Brandſchiff ſich angehaͤngt hatte, war nebſt einem Theile der Schiffbruͤcke auseinander geſprengt, zerſchmettert und mit Allem, was ſich darauf beſand, mit allen Maſtbaͤumen, Kanonen und Menſchen in die Luft gefuͤhrt worden. Selbſt die ungeheuern Steinmaſſen, welche die Mine bedeckten, hatte die Gewalt des Vulcans in die benachbarten Felder geſchleudert, ſo daß man nachher mehrere davon, tauſend Schritte weit von der Bruͤcke, aus dem Boden herausgrub. Sechs Schiffe waren verbrannt, mehrere in Stuͤcke gegangen. Aber ſchrecklicher als alles dieß war die Niederlage, welche das moͤrderiſche Werkzeug unter den Menſchen anrichtete. Fuͤnfhundert, nach andern Berichten ſogar achthundert, Menſchen wurden das Opfer ſeiner Wuth, diejenigen nicht einmal gerechnet, welche mit verſtuͤmmelten oder ſonſt beſchaͤdigten Gliedern davon kamen; und die ent⸗ gegengeſetzteſten Todesarten vereinigten ſich in dieſem entſetz⸗ lichen Augenblicke. Einige wurden durch den Blitz des Vul⸗