Teil eines Werkes 
8. Band (1838)
Entstehung
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man fing an, uͤber die Anſtalten des Feindes zu ſpotten, die ſich ſo prahleri ch angekuͤndigt hatten, und nun ein ſo laͤcher⸗ liches Ende nahmen. Einige der Verwegenſten warfen ſich ſogar in den Strom, um den Brander in der Naͤhe zu beſehen und ihn auszuloͤſchen, als derſelbe vermittelſt ſeiner Schwere ſich durchriß, das ſchwimmende Werk, das ihn aufgehalten, zer⸗ ſprengte, und mit einer Gewalt, welche Alles fuͤrchten ließ, auf die Schiffbruͤcke losdrang. Auf Einmal kommt Alles in Bewegung, und der Herzog ruft den Matroſen zu, die Ma⸗ ſchine mit Stangen aufzuhalten und die Flammen zu loͤſchen, ehe ſie das Gebaͤlk ergriffen.

Er befand ſich in dieſem bedenklichen Augenblicke an dem außerſten Ende des linken Geruͤſtes, wo dasſelbe eine Baſtei im Waſſer formirte und in die Schiffbruͤcke uͤberging. Ihm zur Seite ſtanden der Markgraf von Rysburg, General der Reiterei, und Gouverneur der Provinz Artois, der ſonſt den Staaten gedient hatte, aber aus einem Vertheidiger der Re⸗ publik ihr ſchlimmſer Feind geworden war; der Freiherr von Billy, Gouverneur von Friesland und Chef der deutſchen Re⸗ gimenter; die Generale Cajetan und Guaſto, nebſt mehrern der vornehmſten Officiere; alle ihrer beſondern Gefahr ver⸗ geſſend, und bloß mit Abwendung des allgemeinen Ungluͤcks be⸗ ſchaͤftigt. Da nahte ſich dem Herzog von Parma ein ſpa⸗ niſcher Faͤhndrich, und beſchwur ihn, ſich von einem Orte hin⸗ wegzubegeben, wo ſeinem Leben augenſcheinliche Gefahr drohe. Er wiederholte dieſe Bitte noch dringender, als der Herzog nicht darauf merken wollte, und flehte ihn zuletzt fußfaͤllig, in dieſem einzigen Stuͤcke von ſeinem Diener Rath anzunehmen. Indem er dieß ſagte, hatte er den Herzog am Rocke ergriffen, als wollte er ihn mit Gewalt von der Stelle ziehen, und dieſer, mehr von der Kuͤhnheit dieſes Mannes uberraſcht, als durch