Teil eines Werkes 
8. Band (1838)
Entstehung
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Schiffe von hundert und fuͤnfzig bis fuͤnfhundert Tonnen aus, in welchen er Minen anzulegen gedachte. Außer dieſen ver⸗ langte er noch ſechzig Playten, welche mit Kabeln und Ketten aneinander gebunden und mit hervorragenden Haken verſehen, mit eintretender Ebbe in Bewegung geſetzt werden, und, um die Wirkung der Minenſchiffe zu vollenden, in keilfoͤrmiger Richtung gegen die Bruͤcke Sturm laufen ſollten. Aber er hatte ſich mit ſeinem Geſuche an Leute gewendet, die gaͤnzlich unfaͤhig waren, einen außerordentlichen Gedanken zu faſſen, und ſelbſt da, wo es die Rettung des Vaterlandes galt, ihren Kraͤmerſinn nicht zu verlaͤugnen wußten. Man fand ſeinen Vorſchlag allzu koſtbar, und nur mit Muͤhe erhielt er endlich, daß ihm zwei kleinere Schiffe von ſiebenzig bis achtzig Tonnen, nebſt einer Anzahl Playten bewilligt wurden.

Mit dieſen zwei Schiffen, davon er das eine das Gluͤck, das andere die Hoffnung nannte, verfuhr er auf folgende Art. Er ließ auf dem Boden derſelben einen hohlen Kaſten von Quaderſteinen mauern, der fuͤnf Schuh breit, vierthalb hoch, und vierzig lang war. Dieſen Kaſten fuͤllte er mit ſechzig Centnern des feinſten Schießpulvers von ſeiner eigenen Erfin⸗ dung, und bedeckte denſelben mit großen Grab⸗ und Muͤhl⸗ ſteinen, ſo ſchwer das Fahrzeug ſie tragen konnte. Daruͤber fuͤhrte er noch ein Dach von aͤhnlichen Steinen auf, welches ſpitz zulief, und ſechs Schuh hoch uͤber den Schiffsrand empor⸗ ragte. Das Dach ſelbſt wurde mit eiſernen Ketten und Haken, mit metallenen und marmornen Kugeln, mit Naͤgeln, Meſſern und andern verderblichen Werkzeugen vollgeſtopft; auch der uͤbrige Raum des Schiffs, den der Kaſten nicht einnahm, wurde mit Steinen ausgefuͤllt, und das Ganze mit Brettern uͤberzogen. In dem Kaſten ſelbſt waren mehrere kleine Oeffnungen fuͤr die Lunten gelaſſen, welche die Mine anzuͤnden ſollten. Zum Ueber⸗