Teil eines Werkes 
8. Band (1838)
Entstehung
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ſie alle geleſen haben mußte, um die Klarheit wieder zu gewin⸗ nen, die durch das Leſen vieler in manchen Stuͤcken leidet. Bei ſo ungleichen, relativen, oft ganz widerſprechenden Dar⸗ ſtellungen derſelben Sache haͤlt es uͤberhaupt ſchon ſchwer, ſich der Wahrheit zu bemaͤchtigen, die in allen theilweiſe verſteckt, in keiner aber ganz und in ihrer reinen Geſtalt vorhanden iſt. Bei dieſem erſten Bande ſind, außer de Thou, Strada, Reyd, Grotius, Meteren, Burgundius, Meurſius, Ventivoglio und einigen neuern, die Memoiren des Staats⸗ raths Hopperus, das Leben und der Briefwechſel ſeines Freun⸗ des Viglius, die Proceßacten der Grafen von Hoorne und von Egmont, die Apologie des Prinzen von Oranien, und wenige Andere meine Führer geweſen. Eine ausfuͤhrliche, mit Fleiß und Kritik zuſammengetragene, und mit ſeltener Billigkeit und Treue verfaßte Compilation, die wirklich noch einen beſſern Namen verdient, hat mir ſehr wichtige Dienſte dabei gethan, weil ſie, außer vielen Actenſtuͤcken, die nie in meine Haͤnde kommen konnten, die ſchaͤtzbaren Werke von B or, Hooft, Brandt, le Clerc, und Andern, die ich theils nicht zur Hand hatte, theils, da ich des Hollaͤndiſchen nicht maͤchtig bin, nicht benutzen konnte, in ſich aufgenommen hat. Es iſt dieß die allgemeine Geſchichte der vereinigten Niederlande, welche in dieſem Jahrhundert in Holland erſchienen iſt. Ein uͤbrigens mittelmaͤßiger Scribent, Richard Dinoth, iſt mir durch Auszuͤge aus einigen Broſchuͤren jener Zeit, die ſich ſelbſt laͤngſt verloren haben, nuͤtzlich geworden. Um den Briefwechſel des Cardinals Granvella, der unſtreitig vieles Licht, auch uͤber dieſe Epoche, wuͤrde verbreitet haben, habe ich mich vergeblich bemuͤht. Die erſt kuͤrzlich erſchienene Schrift meines vortreff⸗ lichen Landsmanns, Herrn Profeſſors Spittler in Soͤttingen, uͤber die ſpaniſche Inquiſition, kam mir zu ſpaͤt zu Geſicht,