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Hand, vor denen ſie ein beſonderes Grauen hatte, verſtaͤrkten ihre Gefuͤhle fuͤr Saint⸗Foix um ſo mehr, da dieſer von Nar⸗ bonne ſelbſt bei dieſer Gelegenheit oͤfter an ſie geſchickt wurde. Saint⸗Foix betete Victoire von dem erſten Augenblick an, als er ſie kennen lernte, aber ſeine Wuͤnſche wagten ſich nicht zu ihr hinauf.
Er hatte ein anderes Maͤdchen kennen lernen, welches ſo wie er elternlos war, und dem er einen großen Dienſt geleiſtet hatte. Fuͤr dieſe hatte er eine zaͤrtliche Freundſchaft, zwiſchen ihr und Victoiren war ſein Herz getheilt; aber er unterſchied ſehr wohl ſeine Gefuͤhle.
Von den zahlreichen Hausgenoſſen Narbonne's, worunter ein einziger alter Diener Pierre Narbonne's, Namens Thierry, ſich noch erhalten hatte, wurde Saint⸗Foix zum Theil gehaßt und beneidet; nur eine weibliche Perſon unter denſelben hatte fuͤr ihn eine Neigung, und Plane auf ſeine Hand. Sie war viel aͤlter und ohne einen andern Anſpruch auf ihn als das kleine Gluͤck, was ſie mit ihm theilen konnte, und das nicht aufs beſte erworben war. Ihr Name war Madelon.
So verhielten ſich die Sachen, als die Handlung des Stuͤcks eroͤffnet wurde.
Madelon kommt von einer kleinen Wallfahrt zuruͤck, wo ſie fur ihre Unruhe Troſt geſucht hatte. Ein begangenes Unrecht quaͤlt ſie; ſie bringt keinen Troſt zuruͤck.
Sie findet Narbonne zufrieden, ruhig und ſicher; Alles ſcheint ihm nach Wunſch zu gehen. Nur iſt er aͤrgerlich uͤber einen weggekommenen Schmuck, den er ſeiner Braut hatte ver⸗ ehren wollen, und er will die Gerichte deßwegen in Bewegung ſetzen.
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