Teil eines Werkes 
7. Band (1838)
Entstehung
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geben laſſen, verſpricht, im Vertrauen auf ſeine Macht, einen glücklichen Erfolg, und gibt ſogleich ſeine Aufträge.

Nach langem Forſchen verliert er die Spur des Wildes, und ſieht ſich in Gefahr, ſein dreiſt gegebenes Wort doch nicht halten zu können. Aber nun tritt gleichſam das Verhängniß ſelbſt ins Spiel und treibt den Mörder in die Hände des Gerichts.

Argenſon hat die Menſchen zu oft von ihrer ſchändlichen Seite geſehen, als daß er einen edlen Begriff von der menſch⸗ lichen Natur haben könnte. Er iſt unglaubiger gegen das Gute, und gegen das Schlechte toleranter geworden; aber er hat das Gefuͤhl für das Schöne nicht verloren, und da, wo er es unzweideutig antrifft, wird er deſto lebhafter davon gerührt. Er kommt in dieſen Fall und huldigt der bewährten Tugend.

Er erſcheint im Laufe des Stücks als Privatmann, wo er einen ganz andern, jovialiſchen und gefälligen Charakter zeigt, und als feiner Geſellſchafter, als Mann von Herz und Geiſt, Wohlwollen und Achtung verdient. Er findet wirklich ein Herz, das ihn liebt, und ſein ſchönes Betragen erwirbt ihm eine liebenswürdige Gemahlin.

Der Polizeiminiſter kennt, wie der Beichtvater, die Schwaͤ⸗ chen und Blöͤßen vieler Familien, und hat eben ſo, wie dieſer, die höchſte Discretion noͤthig. Es kommt ein Fall vor, wo Jemand durch die Allwiſſenheit desſelben in Erſtaunen und Schrecken geſetzt wird, aber einen ſchonenden Freund an ihm findet.

Scene Argenſons mit einem Philoſophen und Schriftſteller. Sie enthaͤlt eine Gegeneinanderſtellung des Idealen mit dem Realen, und es zeigt ſich die Ueberlegenheit des Nealiſten über den Theoretiker.

Argenſon warnt auch zuweilen die Unſchuld ſowohl als die