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Die Abgeordneten treten auf, begleitet von mehreren Rit⸗ tern, die uber den Großmeiſter ihren Unwillen laut werden laſſen. St. Prieſt ſelbſt iſt ſtill, aber Crequi uberläßt ſich dem heftigſten Ausbruche der Leidenſchaft. Romegas und Biron ſtimmen ihm bei. Montalto benutzt dieſen Moment, die Ritter gegen den Großmeiſter aufzuwiegeln. Vergebens erin⸗ nert ſie der Chor mit Nachdruck an ihre Pflicht. Es entſteht ein furchtbarer Bund gegen den Großmeiſter.
La Valette gibt dem Ingenieur Caſtriotto den Auftrag, den Zuſtand von St. Elmo zu unterſuchen.
Der Großmeiſter hat Verdacht auf Montalto und läßt ihn genau beobachten. Er ſpricht ihn allein, um ihn mit Sanft⸗ muth zu warnen, aber ohne Erfolg. Montalto läugnet beharr⸗ lich und dreiſt, und trotzt auf ſeine Wuͤrde als Commandeur.
Nach ſeinem Abgange erſcheint St. Prieſt vor La Valette. Der Jüngling denkt ganz anders, als die übrigen Abgeordneten von St. Elmo. Er wünſcht nicht zuruckberufen zu werden, und kommt jetzt, dem Großmeiſter mit kindlich offenem Ver⸗ trauen die Empörung der Ritter zu entdecken. La Valette verbirgt ſein Gefuhl mit Muhe. Er ſpricht noch mit St. Prieſt als Großmeiſter, und entläßt ihn mit Auftraͤgen. Begeiſterung des Jünglings für ſeine Pflicht und für das Perſönliche des Großmeiſters.
Schillers ſaoͤmmtl. Werke. VII.


