Teil eines Werkes 
7. Band (1838)
Entstehung
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Als Hippolyt— Viel öͤfter war der Held Beſiegt und leichtern Kampfes überwunden. Doch ach! wie heg' ich ſolchen eiteln Sinn! Zu ſehr nur, fürcht' ich, widerſteht man mir, Und bald vielleicht ſiehſt du mich, tiefgebeugt, Den Stolz beweinen, den ich jetzt bewundre. Er ſollte lieben! Hippolyt! Ich hätte Sein Herz zu rühren—— Ismene. Hör' ihn ſelbſt! Er kommt!

Zweiter Auftritt. Aricig. Ismene. Hippolyt.

Hippolyt. Eh' ich von dannen gehe, Königin, Kuͤnd' ich das Loos dir an, das dich erwarket. Mein Vater ſtarb. Ach, nur zu wahr erklärte ſich Mein ahnend Herz ſein langes Außenbleiben. Den edeln Kaͤmpfer konnte nur der Tod So lange Zeit dem Aug' der Welt verbergen. Die Götter endlich haben uber ihn Entſchieden, den Gefaͤhrten und den Freund, Den Waffenfreund des herrlichen Alcid. Dein Haß, ich darf es hoffen, Königin, Auch gegen Feindes Tugenden gerecht, Gönnt ihm den Nachruhm gern, den er verdient. Eins tröſtet mich in meinem tiefen Leid, Ich kann dich einem harten Joch entreißen;