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Adelma(fuͤr ſich). Es iſt Zeit zu ſterben. Die Hoffnung iſt verloren. Kalaf. Traͤum' ich, Gotter? Curandot. Ich will mich keines Ruhms anmaßen, Prinz, Der mir nicht zukommt. Wiſſet denn— es wiſſ' Es alle Welt! Nicht meiner Wiſſenſchaft, Dem Zufall, Eurer eignen Uebereilung Verdank' ich das Geheimniß Eures Namens. Ihr ſelbſt, Ihr ließet gegen meine Sklavin Adelma beide Namen Euch entſchlüpfen. Durch ſie bin ich dazu gelangt— Ihr alſo habt Geſiegt, nicht ich, und Euer iſt der Preis. — Doch nicht bloß, um Gerechtigkeit zu uͤben Und dem Geſetz genug zu thun— nein, Prinz! Um meinem eignen Herzen zu gehorchen, Schenk' ich mich Euch— Ach, es war Euer, gleich Im erſten Augenblick, da ich Euch ſah! Adelma. O nie gefuͤhlte Marter! Kalaf (der dieſe ganze Zeit uͤber wie ein Traͤumender geſtanden, ſcheint jetzt erſt zu ſich ſelbſt zu kommen und ſchließt die Prinzeſſin mit Entzuͤcken in ſeine Arme). Ihr die Meine? O, tödte mich nicht, Uebermaß der Wonne! Altaum. Die Götter ſegnen dich, geliebte Tochter, Daß du mein Alter endlich willſt erfreun. Verziehen ſey dir jedes vor'ge Leid: Der Augenblick heilt jede Herzenswunde.


