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Der Landenberger drüben uberm See—
Es kommt kein Fiſcherkahn zu uns herüber, Der nicht ein neues Unheil und Gewalt⸗ Beginnen von den Vögten uns verkündet. Drum thät es gut, wenn euer Etliche, Die's redlich meinen, ſtill zu Rathe gingen, Wie man des Drucks ſich moͤcht' erledigen: So acht' ich wohl, Gott würd' euch nicht verlaſſen Und der gerechten Sache gnädig ſeyn— Haſt du in Uri keinen Gaſtfreund, ſprich, Dem du dein Herz magſt redlich offenbaren?
Stauffacher.
Der wackern Männer kenn' ich viele dort
und angeſehen große Herrenleute,
Die mir geheim ſind und gar wohl vertraut. (Er ſteht auf.)
Frau, welchen Sturm gefaͤhrlicher Gedanken Weckſt du mir in der ſtillen Bruſt! Mein Innerſtes Kehrſt du ans Licht des Tages mir entgegen, und, was ich mir zu denken ſtill verbot,
Du ſprichſt's mit leichter Zunge kecklich aus.
— Haſt du auch wohl bedacht, was du mir räthſt? Die wilde Zwietracht und den Klang der Waffen Rufſt du in dieſes friedgewohnte Thal—
Wir wagten es, ein ſchwaches Volk der Hirten, In Kampf zu gehen mit dem Herrn der Welt? Der gute Schein nur iſt's, worauf ſie warten, Um loszulaſſen auf dies arme Land
Die wilden Horden ihrer Kriegesmacht,
Darin zu ſchalten mit des Siegers Rechten
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