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Fragt' er bösmeinend, denn er wußt' es wohl.
Doch ſchnell beſonnen ich entgegn' ihm ſo.:
Dies Haus, Herr Vogt, iſt meines Herrn des Kaiſers
und Eures und mein Lehen— Da verſetzt er:
„Ich bin Regent im Land an Kaiſers Statt
Und will nicht, daß der Bauer Häuſer baue
Auf ſeine eigne Hand und alſo frei
Hinleb', als ob er Herr war' in dem Lande:
Ich werd' mich unterſtehn, Euch Das zu wehren.“
Dies ſagend, ritt er trutziglich von dannen;
Ich aber blieb mit kummervoller Seele,
Das Wort bedenkend, das der Böͤſe ſprach. Gertrud.
Mein lieber Herr und Ehewirth! Magſt du
Ein redlich Wort von deinem Weib vernehmen?
Des edeln Ibergs Tochter rühm' ich mich,
Des vielerfahrnen Manns. Wir Schweſtern ſaßen,
Die Wolle ſpinnend, in den langen Nächten,
Wenn bei dem Vater ſich des Volkes Haͤupter
Verſammelten, die Pergamente laſen
Der alten Kaiſer, und des Landes Wohl
Bedachten in vernünftigem Geſpräch.
Aufmerkend hört' ich da manch kluges Wort,
Was der Verſtänd'ge denkt, der Gute wünſcht,
Und ſtill im Herzen hab' ich mir's bewahrt.
So höre denn und acht' auf meine Rede!
Denn, was dich preßte, ſieh', Das wußt' ich läͤngſt.
— Dir grollt der Landvogt, möchte gern dir ſchaden,
Denn du biſt ihm ein Hinderniß, daß ſich
Der Schwytzer nicht dem neuen Fürſtenhaus Will unterwerfen, ſondern treu und feſt


