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— Was ich mir ferner auch erſtreben mag, Das Schöne iſt doch weg, das kommt nicht wieder: Denn über alles Glück geht doch der Freund, Der's fühlend erſt erſchafft, der's theilend mehrt. Gräfin. Verzag' nicht an der eignen Kraft. Dein Herz Iſt reich genug, ſich ſelber zu beleben. Du liebſt und preiſeſt Tugenden an ihm, Die du in ihn gepflanzt, in ihm entfaltet. Wallenſtein(an die Thüre gehend). Wer ſtört uns noch in ſpaͤter Nacht?— Es iſt Der Commandant. Er bringt die Feſtungsſchlüſſel. Verlaß uns, Schweſter! Mitternacht iſt da. Gräfin. O, mir wird heut' ſo ſchwer, von dir zu gehn, Und bange Furcht bewegt mich. Wallenſtein. Furcht! Wovor? Gräfin. Du moͤchteſt ſchnell wegreiſen dieſe Nacht, Und beim Erwachen fänden wir dich nimmer. 3 Wallenſtein. Einbildungen! Gräfin. O, meine Seele wird Schon lang von trüben Ahnungen geaͤngſtigt, Und, wenn ich wachend ſie bekämpft, ſie fallen Mein banges Herz in düſtern Träumen an. — Ich ſah dich geſtern Nacht mit deiner erſten Gemahlin, reich geputzt, zu Tiſche ſitzen—


